Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

Die nachstehenden allgemeinen Geschäftsbedingungen – AGB (Stand 01. Juni 2016) gelten für das Kinderferienlager der Jugendfilmschule Thüringen.

Das Ferienlager ist ein nichtkommerzielles Sommerprojekt des gemeinnützigen Jugendfilmschule Thüringen e.V. Es unterliegt nur mit Einschränkungen dem Reisevertragsrecht des BGB. Die „Leitziele des Ferienlagers“ sind ebenfalls Bestandteil der AGB.

Abschluss des Vertrages
Die Anmeldung mit vorgegebenen Formblatt und Unterschrift eines Personensorgeberechtigten, die Teilnahmebestätigung sowie die daraufhin erfolgte Anzahlung führen zum gültigen Vertrag.

Kinderbeirat
Vor Beginn des Ferienlagers bildet sich unter Anleitung des Lagerleiters ein Kinderbeirat aus mehreren Mädchen und Jungen. Der Beirat unterstützt die Vorbereitungen mit Ideen und Vorschlägen und vertritt während des Ferienlagers die Anliegen und Meinungen der Kinder gegenüber der Lagerleitung.

Leistungsumfang
Unterkunft: Die Kinder sind in einfachen, einem Camping entsprechenden Mehrbettzimmern und ggf. auch Zelten untergebracht. WC und Gemeinschaftsduschen befinden sich in einem separaten Nebengebäude.

Verpflegung: Die Kinder erhalten täglich mindestens 3 Hauptmahlzeiten durch die eigene Küche, Getränke (Mineralwasser und Tee) stehen den gesamten Tag über kostenlos zur Verfügung. Entsprechend der Vorhaben können die Zeiten der Esseneinnahme variabel gestaltet werden.

Freizeitaktivitäten: Die Kinder entscheiden sich frei für die Teilnahme an Vorhaben der Gruppe oder aber für gruppenübergreifende Angebote. Die im Flyer aufgeführten Angebote benennen bestehende Möglichkeiten, deren Durchführung stets von Witterungsbedingungen und Akzeptanz der Kinder abhängig ist. Die Tagesplanung wird dementsprechend jeweils am Vortag mit den Kindern in den Gruppen, als auch im Kinderbeirat bei zentralen Angeboten, vorgenommen.

Zahlungsmodalitäten
Mit der Anzahlung von 75,00 Euro wird der Vertrag verbindlich. Die Restzahlungen können in beliebigen Raten erfolgen. Die Zahlung des Gesamtbetrages muss mindestens zwei Wochen (14 Tage) vor Beginn des Ferienlagers abgeschlossen sein. Andernfalls verfällt der Anspruch auf den Ferienplatz. Die Zahlungen erfolgen auf das angegebene Konto, in Ausnahmefällen auch bar. Andere Regelungen zur Zahlung (Stundung) müssen schriftlich vereinbart werden.

Hin- und Rückreise / Transport vor Ort
Alle Personentransporte erfolgen durch Unternehmen, die für Personenbeförderung lizensiert sind.

Mängel
Festgestellte Mängel im Ferienlager sind durch die Kinder unverzüglich der Lagerleitung zu melden, damit diese für Abhilfe sorgt. Wenn keine Änderung eintritt, sollen die Kinder die Eltern informieren, damit sie Kontakt zur Lagerleitung aufnimmt. Außerdem können Kinder über den Kinderbeirat ihre Anliegen vorbringen. Nach Abschluss des Ferienlagers können Ansprüche noch innerhalb eines Monats schriftlich geltend gemacht werden.

Haftung für Gegenstände
Die Kinder sollen nur Wertsachen in das Ferienlager mitnehmen, die der Freizeitgestaltung dienen, zum Beispiel Kameras. Diese können zentral und sicher aufbewahrt werden. In der Zeit der Aufbewahrung gilt die Haftung des Veranstalters.
Für ihre Bekleidung und persönlichen Gegenstände sind die Kinder selbst verantwortlich. Eine sichere Kennzeichnung muss unbedingt erfolgen.

Elektronische Kommunikationsgeräte
Handys u. ä. Kommunikationsgeräte sind nicht erwünscht, ein Verbot besteht dennoch nicht. Mitgebrachte Geräte müssen auf Anordnung abgegeben werden und dürfen nur nach Vorgabe und zeitlich limitiert benutzt werden. Die Geräte müssen sich in einer festen Schutzhülle befinden und mit Namen gekennzeichnet sein. Es besteht kein Anspruch auf Schadenersatz bei Beschädigung oder Verlust.

Versicherungsschutz
Der Veranstalter ist mit einer Haftpflichtversicherung für Ferienlager abgesichert. Die Eltern sind für die private Haftpflichtversicherung und Unfallversicherung ihrer Kinder selbst verantwortlich.

Rücktritt vom Vertrag
Beide Vertragspartner können in begründeten Fällen vorn Vertrag zurücktreten.
Der Veranstalter kann vom Vertrag zurücktreten, wenn der Vertragspartner seiner Zahlungsverpflichtung nicht nachkommt oder die vereinbarten Vertragsbedingungen nicht einhält. Verschwiegene Krankheiten oder unzumutbare Verhaltensauffälligkeiten können zum Ausschluss von der Teilnahme führen. Fristlos kann auch der Ausschluss von Teilnehmerinnen bei Verstößen gegen das Jugendschutzgesetz und groben Verstößen gegen Lagerregeln erfolgen. In allen Fällen erfolgt keine Rückerstattung von Gebühren.
Kinder und Jugendliche, die einer besonderen Betreuung bedürfen, können nur nach sorgfältiger Prüfung aufgenommen werden.

Die Eltern/Personensorgeberechtigten können die Teilnahme eines Kindes in begründeten Fällen (z.B. plötzliche Erkrankung) stornieren. Erfolgt eine Stornierung bis 30 Tage vor Beginn des Ferienlagers, besteht Anspruch auf Rückzahlung der bis dahin erfolgten Zahlungen, abzüglich 50,00 Euro, die für bereits erfolgte Aufwendungen einbehalten werden. Bei einer Stornierung von weniger als 30 Tagen vor Beginn des Ferienlagers werden 70% des Gesamtbetrages für den Ferienplatz erhoben. Die Zahlung entfällt, wenn rechtzeitig ein(e) Ersatzteilnehmer(in) erbracht wird.

Datenschutz
Die erhobenen, personenbezogenen Daten werden nur vereinsintern und gegenüber Kontrollorganen von Förderinstitutionen verwendet.

Gerichtsstand
Gerichtsstand ist Mühlhausen/Thüringen.

Salvatorische Klausel
Die Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen begründet grundsätzlich nicht die Unwirksamkeit des Vertrages.